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TAIJI oder TAI CHI ?

Die wohl bekanntere Schreibweise des Namens ist - Tai Chi. Die Art und weise wie chinesische Zeichen über deren Klang ins "Westliche" übersetzt werden hat sich verändert. Die Schreibweise - Taiji - ist die gängige Pinyin-Umschrift. Das was dahintersteckt ist das gleiche.

Für alle Interessierten eine tolle Veranstaltung das Treffen des Taijiquan und Qigong Netzwerk Deutschland e.V.
Also - reinschauen und anmelden!


Taijiquan und Qigong Netzwerk Deutschland e.V.
Ich möchte mich auf dieser Seite kurz vorstellen. Für Alle, die noch keine Ahnung von Taiji (Tai Chi) oder Qigong haben, empfehle ich die Seiten meines Lehrers, Klaus I. Wagner, der dort einen guten Einblick in das Was, Wie, Woher, Warum gibt (http://www.taichi-amberg.de). 

Es ist schwer in Worte zu fassen, was einem selbst Taiji bedeutet.  Ich versuche es, indem ich Euch die Punkte aufliste die mir persönlich wichtig sind. 

  • Nicht die Form ist das Wichtige. Auf die Umsetzung der Prinzipien kommt es an.

  • Jeder macht "SEIN" Taiji. Taiji bedeutet sich zu entwickeln und nicht irgendwelche Ziele erreichen.

  • Jeder Körper hat seine Grenzen. im Taiji kann man nichts erzwingen oder mit dem Winkelmesser erlernen.

  • Taiji wirkt, wenn man es tut. (Auch wenn´s schwer fällt!)

 

Es handelt sich dabei natürlich nicht um eine abschließende Aufzählung. Auch möchte ich nicht beschwören, dass sich meine Einstellung mit zunehmenden Erfahrungen nicht verändert. Eine mir bekannte Taiji-Lehrerin (Karin Lattner) hat einmal sehr treffend gesagt: "Taiji ist, die Widersprüche ertragen lernen."

Jetzt möchte ich aber noch was zu meinem Werdegang sagen:
In meiner Jugend habe ich Ju-Justu betrieben. Nach einer schweren Erkrankung habe ich bereits im Krankbett Taijichuan kennengelernt. Ein Freund ist in meinem Zimmer die Form gelaufen, während ich ihm aus dem Krankenbett zugesehen habe. Als ich wieder soweit auf dem Damm war, habe ich meine jetzigen Taiji-Lehrer, Klaus I. Wagner, kennengelernt. In seiner Schule, der Tai Chi Schule Amberg Sulzbach, habe ich dann im Jahr 2001meine aktive Taiji-Laufbahn begonnen. Die Schule stand damals noch im Zeichen der ITCCA. Ich habe Taiji sehr intensiv betrieben. Bereits innerhalb des ersten Jahres lernte ich die lange Form des Yang-Stils der ITCCA. Ich habe mich dann damit beschäftigt, die Inhalte der Form zu erfahren und begonnen die Schwertform zu lernen.

Seit 2002 ist K. Wagner nicht mehr Lehrer der ITCCA.  Somit haben auch meine Verbindungen zu dieser Organisation ein Ende gefunden. Ich lernte in dieser Zeit auch bei Richard Sämmer, ITCCA München, und Meister King Hung Chu, London.

2003 lernte ich dann bei einem Seminar des Taiji und Qi Gong e.V. München, Jumin Chen aus Salzburg kennen. Seit dieser Zeit besuche ich ihn regelmäßig um meine Kenntnisse der Hand-, Schwertform zu vertiefen. Seit 2004 besuche ich auch Kurse in Yiquan bei ihm.

Seit 2005 fahre ich regelmäßig nach München zu Jürgen Licht, um dort In der Schwertform und Taijiquan-Basisarbeit unterrichtet zu werden (http://www.juergenlicht.de).

Im Januar 2004 wurde der Förderverein für Tai Chi und Qi Gong e.V. ins Leben gerufen. In dem ich auch aktiv bin. Mittlerweilen haben sich zwei weitere Schulen und verschiedene Einzelpersonen dem Förderverein angeschlossen (http://www.foerderverein-tq.de). 

Seit September 2006 bin ich zertifizierter Lehrer des Taijiquan und Qigong Netzwerks Deutschland e.V.  (http://www.taijiquan-qigong.de).
Sowie des DDQT (http://www.ddqt.de).

Einige gute Lehrer, die ich bereits kennengelernt habe sollen nicht unerwähnt bleiben: Martin Klett, Amsterdam - Detlef  Just, jetzt Fulda - Pedro Ferreira de Sa, Alteglofsheim - Michael Schmidt, München - Thomas Simianer, Freising.

Auf den Seminaren habe ich die Erfahrung gemacht, dass nicht nur der Dozent einem die Tiefen des Taiji erfahrbar machen kann. Ich bin überzeugt, dass es oft die "Mitschüler" sind, die mich einen ganzen Schritt weiter gebracht haben.

Fotoalbum rund ums Taiji und Qigong
 
www.taichi-finder.de